STADTSANIERUNG IN ORANIENBURG

Oranienburg, Mittelzentrum und Kreisstadt des Landkreises Oberhavel, ist eine Stadt mit wechselvoller Geschichte, einer attraktiven Umgebung, zahlreichen städtebaulichen Problemen, aber auch mit vielen Potenzialen. Die Lage der Stadt, nur 28 km vom Stadtzentrum Berlin und 40 km von der Landeshauptstadt Potsdam entfernt, macht sie besonders attraktiv als Wohn- und Gewerbestandort.
 
Die Aufnahme der Stadt Oranienburg in das Stadtbauförderungsprogramm des Landes Brandenburg erfolgte im Jahr 1991 mit dem Ziel, die durch Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, mangelnde Bauunterhaltung sowie teilweise maßstabsstörende Neubebauung in Funktion und Erscheinungsbild beeinträchtigte Innenstadt umfassend zu sanieren. Dazu gehören die Erhaltung bzw. Wiederherstellung des historischen Stadtgrundrisses, vor allem in der barocken Altstadt westlich der Havel. Aber auch die Aufwertung der östlich der Havel gelegenen Mittelstadt, die Sanierung von Einzelgebäuden sowie die Neugestaltung öffentlicher Straßen-, Platz- und Freiräume sind ein wesentlicher Baustein in diesem Prozess.
 
Die Ausrichtung der Landesgartenschau 2009 eröffnete darüber hinaus die Möglichkeit, nicht nur Schloss, Schlosspark und ehemalige Militärbrachen im Schlossareal aufzuwerten. Im Zusammenspiel mit der ergänzenden Neugestaltung des Schlossvorplatzes, angrenzender Straßen und der Havelufer konnte auch eine naturräumliche Aufwertung der Innenstadt, eine Vernetzung mit dem angrenzenden Landschaftsraum und eine Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt erreicht werden.
 
Die städtebauliche Erneuerung in Oranienburg wird durch verschiedene Förderprogramme des Bundes, des Landes Brandenburg sowie der Europäischen Union unterstützt.
 
Die BIG-STÄDTEBAU in BRANDENBURG ist seit 1999 als Treuhänderischer Sanierungsträger für das Sanierungsgebiet „Oranienburg-Innenstadt“ tätig und hat darüber hinaus für die baulichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2009 die Projektsteuerung durchgeführt.